Hart an der Grenze…

… bewegten wir uns am Donnerstag mit dem Einbau der Treppe. Dank der Hilfe unseres Schwagers und der Bauherren-Mama sitzen die jeweils gut 100kg schweren Treppenwangen jetzt an Ort und Stelle. Donnerstag morgen ging es nach dem obligatorischen Kaffee kochen dann los um den Anhänger zu holen und die fast 5,50m langen Treppenwangen zu verladen. Zu dritt klappte es ganz gut die beiden Wangen aus Flachstahl (200mm breit und 12mm dick) auf dem Anhänger zu verladen und sicher zur Baustelle zu bringen. Etwas ängstlich war ich wegen des Lackes, aber auch dieser erwies sich als äußerst robust.

Am Haus angekommen wurde dann der vorher ausgelotete Weg durch das Küchenfenster beschritten. Dank der schmalen Bautreppe von 70cm konnte diese noch eingebaut bleiben und die beiden endgültigen Treppenwangen deutlich einfacher montiert werden. Die unteren Auflager wurden ja bereits vor dem Estrich eingebaut, oben liegt die Treppe auf der Rohdecke auf. Nach einigen Justierungen wurde dann jede Wange endgültig fixiert. Oben mit Hilfe von Injektionsmörtel und Gewindestangen und unten direkt an die  vorhanden Auflager gebolzt. Die Wangen waren dazu noch nicht vorgebohrt um kleinere Korrekturen ausführen zu können. Dank der guten Bohrmaschine und eines guten neuen Stahlbohrers war das aber Gott sei Dank ein Kinderspiel. Heikler wird wohl die Montage der oberen Treppe, hier muss dann deutlich mehr Manpower oder doch eine kleine Seilwinde her.

Das Ölen der Eichestufen machte dafür aber richtig Spaß. Gestern haben wir die Oberseite und heute dann die Unterseite der Stufen mit Holzbodenöl geölt. Anschließend folgt dann noch ein leichtes Finish das nicht mit dem Pinsel sondern nur mit einem kleinen Schwamm gnz dünn aufgetragen wird. Die Farbe jedenfalls gefällt uns sehr gut und bereuen die Mehrausgaben für Eiche statt Buche keinesfalls. Da unser “Schau-in-die-Straße-Fenster” und auch die Schwellen in den Terrassenfenstern aus Eiche sind wollten wir hier bei einem einheitlichen Gesamtbild bleiben.

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5 Antworten auf Hart an der Grenze…

  1. Matthias sagt:

    Definitiv pro Eiche und Contra Buche… Sehr schön :)
    Geländer kommt keins dran?

    • bleicher6 sagt:

      Geländer kommt noch … wir sind bei einigen Sachen auf dem Status “Erst mal angucken” wie der erste Teil aussieht um dann Final zu entscheiden und zu bauen.
      Heute morgen sahen die Eichenstufen richtig geil aus!

  2. Matthias sagt:

    Ah ok, ich dachte nur. Es ist ja hier und da Mode, ohne Geländer zu bauen. Erlaubt so manche LBO auch. Aber die Kids… :)
    Ja meine “nächsten” Dielen werden auch Eiche hell. So in 15-20 Jahren :)
    Das mit dem Öl auf den Treppen versucht ein auch, jeder auszureden. Klar. Sand, Steinchen etc. dürfen da nicht drauf. Muss man halt drauf achten. Ansonsten alle 8 Wochen mal rückfettend wischen, fertig. Ggf. einmal im Jahr mit nem Öllappen drüber. Welches Öl habt ihr genommen? Natural?

    • bleicher6 sagt:

      Wir haben die Treppe ja in 100% Eigenleistung da quatscht einem keiner dazwischen ;-), zum dicken Flachstahl kann auch eine benutzte Treppe gut aussehen. Für so klinische Fußböden sind wir eh nicht zu haben, ein Boden muss auch mal Geschichten erzählen können, was Dielung ja auch macht.

      Wir haben einfach das Öl genommen was auch unser Tischler für die Fensterbänke zur Terrasse nimmt – Faxe Holzbodenöl in natur. Die Verarbeitung war easy und auch “meine” Tischler hatten nichts dran auszusetzen.

  3. Matthias sagt:

    Klinische Böden, ja….. Da kann ich Dir die VIA Platten empfehlen. Die Geschichte dazu dauert aber zwei Long-Island-Icetea… :)
    Aber ja, auch unsere Dielen sind schon gut mit Geschichte versehen. Die Kinder halt. Schmeissen was runter, bum. Am Anfang denkste, “mmmh Trick 18 und wieder rausmachen den Einschlag…” Das läßt man dann aber ganz schnell sein und denkt “in 6-7 Jahren mal abschleifen ist auch ok”. Tja, aber pflegen muss man den trotzdem gut.

    Grüße

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