Malerarbeiten

Nach dem in den letzten Tagen mein Bruder für Unterstützung sorgte und so alle Zimmer grundiert und die Ecken zur Decke mit Acryl versehen waren konnten wir Stück für Stück mit dem Aufbringen der Farbe beginnen.

Die Arbeit mit dem Wagner W985E erwies sich nach einer gewissen Lernphase als äußerst effektiv. Für das Arbeitszimmer incl. Decke schlugen 30 Minuten zu buche, das Wohnzimmer, Esszimmer und die Küche waren in gut einer Stunde (ohne Decken) komplett weiß. 

Eigentlich wollten wir damals Alpina Farbe aus dem Angebot des örtlichen Baumarktes kaufen. Da diese jedoch am beworbenen Montag morgen noch nicht vor Ort war bot man mir eine Hausmarke zum unschlagbaren Preis von 7,99€ für 10 Liter an. Dank eines 20% Gutscheines sparten wir dann nochmal richtig und kauften insgesamt 150 Liter weiße Farbe die bei einem Freund im Keller untergebracht waren. Für das Farbsprühsystem sollen die Farben mit Wasser verdünnt werden um so eine gute Sprühfähigkeit zu erreichen. Nach einigen Experimenten stellte sich heraus dass das beste Ergebnis erzielt wird wenn man den Eimer Farbe bis zum Rand mit Wasser auffüllt und dann alles ordentlich verrührt. Ein lästigen Abmessen blieb uns damit später erspart.

Zur Arbeit mit dem Sprühsystem als solches gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. 2 Knöpfe mit 3 Funktionen, also überschaubar. Empfehlen kann man es aber eigentlich nur, wie alle Sprühsysteme, im Rohbau oder bei absolut akkurat abgeklebten Räumen und Gegenständen. Auf mittlerer Stufe war es bei uns am besten erst in horizontalen Streifen die Wand einmal leicht vor zu weißen und dann in vertikalen Bewegungen die endültige Deckkraft herzustellen. Bei den vertikalen Bewegungen folgte ich dem Sprührand der vorherigen Bahn immer mit der Spühkopfmitte so dass es am Ende 3 bzw. 4 leichte Farbnebel waren die auf die Wand kamen. Über den Vorteil von Sprühfarbe in Ecken muss man wohl nichts besonderes mehr sagen. Negativ aufgefallen ist allerdings dass man einen Eimer niemals leer bekam. Gut 1-2 Liter Farbe blieben immer übrig, was bei uns allerdings egal war, nach 5 neu angerührten Eimern war dann wenigsten schon einer fertig ;-). Die angegebene Reichweite auf der Verpackung konnten wir fast immer erzielen, damit waren die Ausgaben für die Farbe bei uns wirklich überschaubar ;-).

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