Hart ist das Leben an der Küste…

… auch die Nerven des Rohbauers, Architekten und der Bauherrenschaft wurden heute stark strapaziert. Mit der Bodenplatte hat sich die ausführende Frima nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Am Ende des Tages wurde vieles korrigiert, aber so richtig zufrieden sind wir nicht. Revisionsöffnung bzw. Rückstauklappe an der falschen Stelle, zu große Höhentoleranz und keine Maßhaltigkeit. Das ist dann doch ein wenig viel für einen Tag. Der Rohbauer war kurz vor der Abreise – gleich mehr dazu.

Morgens um 7.00 Uhr klingelte mein Telefon. Der Rohbauer nahm schon die ersten Paletten entgegen und benötigte nun den zugesagten Hubwagen. Also fix ins Auto und alles besorgt. Die Jungs von der Grundstücksbereinigung hatten bereits angefangen den Giebel des Nachbargebäudes oberhalb unserer Bodenplatte zu verputzen. Der Rohbauer fiel aus allen Wolken als er die Höhen auf der Bodenplatte auslaserte und rief den Architekten zur Baustelle. Nachdem das Thema geklärt war, kam mir die Revisionsöffnung komisch vor.  Ein kurzes nachmessen mit dem Architekten brachte die traurige Gewissheit. Der Chef der ausführenden Firma war nach dem Treffen vor Ort sicherlich schon ziemlich „satt“. Am späten Nachmittag folgte dann der weitere Schock durch mangelnde Maßhaltigkeit für ihn. Der Rohbauer wollte abreisen und den ganzen Start um einiges verschieben – schließlich fand man eine Lösung. Den Rest der Zeit nutzte er für einige kleinere und größere Besorgungen.

Es gab aber auch einiges vor der Bodenplatte zu beachten. Insgesamt schafften es zwischenzeitlich 15 Beteiligte sich auf der kleinen Baustelle aufzuhalten und zu arbeiten. Die von den Stadtwerken beauftragte Firma musste sich durch 40cm Beton kämpfen um auf die richtige Tiefe für die Hausanschlüsse zu kommen. Dies dauerte eine Ewigkeit und Feierabend haben die Jungs dann am Ende so gegen 20.00 Uhr gemacht – Respekt! Zwischenzeitlich teilten mir die Stadtwerke auf Nachfrage mit dass ich heute natürlich keinen Zähler mehr bekomme … frühestens Freitag. Ein kurzes Schildern der Lage brachte aber die ersehnte Lösung und einen Termin am Donnerstag morgen – passt also. Witzig ist dass die Stadtwerke Firma A beauftragen das „Loch“ zu buddeln und Strom- und Wasserleitungen ins Haus zu führen. Firma B ist dann für Telekommunikation zuständig und führt diese ins Haus. Firma C baut dann schließlich den Zähler ein. Witzig !? Es wurde vollbracht, alle Medien sind im Haus! Zwischenzeitlich habe ich allerdings nicht mehr daran geglaubt.

Um 20.00 Uhr habe ich mit den Rohbauern dann die Baustelle verlassen und auch die ersten Ecken waren angelegt. Die Bodenplatte allerdings schreit nach einem Nachspiel, eine Kategorie Baumängel wollte ich allerdings nicht aufmachen.

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2 Kommentare zu Hart ist das Leben an der Küste…

  1. Matthias sagt:

    Na, das ist erst der Anfang 🙂 Aber nun kann der Herr Bauleiter zeigen, was er kann.
    Planen ist die eine Sache, ausführen eine ganz andere.
    Steht hie rsicher irgendwo, aber warum hat der Rohbauer die Betonplatte nicht mitgemacht?

    • bleicher6 sagt:

      Der Rohbauer hätte hier vor Ort viel Gerät anmieten müssen und auch zeitlich wäre das schlecht gegangen. Also haben wir sie dem Bauunternehmen gegeben das die Grundstücksvorbereitung macht. Damit waren alle Erdarbeiten bis zur fertigen Platte in einer Hand. Hätte damit also alles perfekt passen müssen ;-). Der Rohbauer sollte also nur noch hochmauern.

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